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03.06.2020

Ausbildungszahlen in NRW um 5,6 Prozent gestiegen

Im Ausbildungsjahr 2019 erlernten in Nordrhein-Westfalen insgesamt 10.732 junge Leute einen der sieben Berufe der E-Handwerke, was eine Steigerung von 5,6 % bedeutet (2018: 10.161). Damit fiel der Anstieg bei der Anzahl der Auszubildenden in NRW doppelt so hoch aus wie in den übrigen Bundesländern (2,8 % von 33.089 auf 34.014).

„Eine hervorragende Ausbildungsleistung der NRW-Betriebe, dazu möchte ich alle Ausbildungsbetriebe ganz besonders beglückwünschen und mich dafür bedanken“, so Thomas Hölmer, Vorsitzender im Berufsbildungs-Ausschuss des Fachverbands: „Die Anforderungen an unsere Gewerke werden immer größer, dazu benötigen wird dringend gut ausgebildete Fachkräfte.“ Bundesweit zählten die E-Handwerke nun 44.746 Auszubildende, was in Summe einer Steigerung von 3,5 % entspricht (2018: 43.250).

3.691 Lehrlinge starteten 2019 in NRW eine elektrohandwerkliche Ausbildung, das entspricht einem Zuwachs von 5,9 % (2018: 3.486). Bundesweit betrug der Anstieg bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im E-Handwerk knapp 1,7 % gegenüber dem Vorjahr.

In NRW hat sich die Anzahl der weiblichen Azubis in den E-Handwerken um 18,9 % auf insgesamt 201 (2018: 169) erhöht – auch bundesweit ist ihre Zahl gegenüber 2018 um 15,4 % überproportional gestiegen.

Der Ausbildungsberuf Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik ist nach wie vor am beliebtesten, in NRW mit 9.455 Auszubildenden (+ 6,6 %, 2018: 8.872) – auf Bundesebene mit 38.576 Auszubildenden (+ 4 %). Prozentual betrachtet konnte jedoch der Ausbildungsberuf Elektroniker/-in Fachrichtung Automatisierungstechnik am deutlichsten zulegen: NRW + 9,3 %, bundesweit + 7,3 %.

Die positive Entwicklung der Ausbildungszahlen zeigt, dass die E-Handwerke für die Zukunft gut gerüstet sind.

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