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08.03.2019

Goldenes Ehrenzeichen der HWK Düsseldorf für Gerd Peters

Handwerkskammer Düsseldorf ehrt Arbeitgebervizepräsidenten

Arbeitgebervizepräsident Gerd Peters (M.) zusammen mit Kammerpräsident Andreas Ehlert (l.) und Arbeitnehmervizepräsident Karl-Heinz Reidenbach (r.).

Bild: Wilfried Meyer

Überraschung zum runden Geburtstag: Elf Tage nach seinem Fünfundsiebzigsten ehrte die Handwerkskammer Düsseldorf ihren Vizepräsidenten Gerd Peters mit dem Goldenen Ehrenzeichen. Präsident Andreas Ehlert überreichte Peters die selten vergebene Ehrennadel am Mittwoch im Rahmen einer Feierstunde in der HWK. Die Kammer würdigt mit der hohen Auszeichnung die Verdienste von Peters im Spitzenamt für die Arbeitgeberseite in ihrem Präsidium, in das er im November 2016 gewählt wurde, und im Kammervorstand (seit 2011); aber auch dessen langjähriges Engagement als Mitglied der Vollversammlung, der Peters bereits seit 2001 angehört.

„Gerd Peters gehört zu den ganz profilierten Verfechtern des freien Unternehmertums im Handwerk auf Basis der Meister-Qualifikation, der Selbstverwaltung der Handwerksorganisation und der überbetrieblichen Ausbildung in unserem Wirtschaftsbereich“, würdigte Ehlert seinen engen Mitstreiter im Führungskollegium der HWK. Der ausgewiesene Tarif- und Qualifizierungsexperte führt seit 35 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Karin in Essen selbst das Familienunternehmen Elektro Hans Peters GmbH, das in dieser Zeit insgesamt rund 250 Lehrlinge in dem anspruchsvollen gebäude- und anlagentechnischen Fachberuf ausgebildet hat.

Jahrzehnte lang trug Peters, der auch Öffentlich Bestellter und Vereidigter Sachverständiger für das Elektrotechniker-Handwerk ist, außerdem Verantwortung an exponierter Stelle für seinen Berufsstand, gehörte 19 Jahre lang (bis 2011) dem Vorstand des Fachverbands Elektro- und Informationstechnische Handwerke NW an, 16 Jahre davon war er zugleich der Verhandlungsführer bei Tarifverhandlungen. Zwischen 2004 und 2011 hatte er für seine Branche als Vizepräsident des ZVEH auch bundesweit Führungsverantwortung inne. Und auch der ZVEH wählte den versierten Sozialexperten sechs Mal zum Vorsitzenden seines Tarif- und Sozialpolitischen Ausschusses, ein Amt das er von 1992 bis 2011 innehatte. Nachdem Peters von 1999 bis 2011 zwölf Jahre lang bereits die örtliche Elektro-Innung als Obermeister geleitet hatte, hatte ihm die Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft seiner Heimatstadt 2009 auch das Wahlamt des Kreishandwerksmeisters anvertraut, das er zu Beginn des Jahres 2017 aufgrund seiner Wahl ins Kammerpräsidium aufgab.

Gerd Peters war die Elektrotechnik als Beruf(ung) sozusagen in die Wiege gelegt. „Ich wollte auch nie etwas anderes“, betont der zweifache Familienvater, der vor 60 Jahren als Lehrling  im elterlichen Unternehmen seine Berufskarriere begann. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss und fünfjähriger Gesellenzeit nutzte Peters den damals erstmöglichen Zeitpunkt zur Meisterfortbildung, um die erworbene unternehmerische Kompetenz dann 15 Jahre später in der Inhaberrolle auf eigene Rechnung und Risiko umzusetzen. Mittlerweile führt Peters das Familienunternehmen seit 1984, es gehört mit 250 Lehrlingen in dieser Zeit zu den ausbildungsstärksten seines Gewerks.

Quelle: Handwerkskammer Düsseldorf

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